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Vektorgrafiken lassen sich ohne Qualitätsverlust beliebig skalieren.
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Normale Rastergrafiken basieren auf Bildpunkten, jeder Bildpunkt hat
eine zugeordnete Farbe. Aus all diesen Bildpunkten zusammen entsteht ein
Bild. Eine Vektorgrafik hingegen besteht aus Objekten (Linen, Kreise…).
So kann beispielsweise ein Kreis in einer Vektorgrafik über Lage
des Mittelpunktes, Radius, Linienstärke und Farbe vollständig
beschrieben werden; nur diese Parameter werden gespeichert.
Die Erzeugung von Vektorgrafiken ist Gegenstand der geometrischen Modellierung
und geschieht meist mittels eines Vektorgrafikprogramms oder direkt mit
einer Auszeichnungssprache. Rastergrafiken können mit gewissen Einschränkungen
in Vektorgrafiken umgewandelt werden (Vektorisierung). Mittlerweile bieten
gängige Vektorgrafikprogramme Funktionen an, die es erlauben, Vektorgrafiken
mit Farbverläufen und Transparenzstufen zu speichern und damit eine
größere Zahl von Bildern zufrieden stellend zu beschreiben.
Auch solche Vektorgrafiken lassen sich, im Gegensatz zu Rastergrafiken,
bequem und verlustfrei verändern und transformieren.
Vektorgrafiken konnten zur Zeit der Vektorbildschirme direkt angezeigt
werden. Da heute nur noch Rasterbildschirme verbreitet sind, müssen
Vektorgrafiken zur Darstellung gerastert werden.
Anwendung
Vektorgrafiken wurden damals schon bei den ersten Computerspielen verwendet.
Das erste war Space Wars (1977).
Die stärke der Vektorgrafik ist, dass man diese unabhängig von
der Auflösung des Ausgabegerätes darstellen kann. Daher kommt
es auch, dass heutzutage Vektorgrafiken auf gängigen Computersystemen
als Schriftarten zu finden sind.
Wir befassen uns aber mit Grafikanwendungen Vektor basierend sind. Hierbei
handelt es sich um Programme wie Corel Draw oder Adobe Illustrator.